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Hier veröffentlichen wir Aktuelles zum Geschehen im Verein und im Haus sowie so manches, was unsere Website-Leser interessieren könnte.
Zuletzt hinzugefügte Artikel und Berichte
(8. Juli 2026)
Ein Nachmittag mit Kindern der Münsterschule am 22. Juni 2026 im Ehm Welk-Haus
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Fotos mit freundlicher Genehmigung der Münsterschule veröffentlicht.
Mit weißen Handschuhen uralte Bücher begreifen, das war schon aufregend für die sechs Kinder der Münsterschule, die zur Arbeitsgruppe „Mein Bad Doberan“ gehören.
Jeden Montag durchstreifen die Schülerinnen aus Klasse 2 bis 4 Bad Doberan, um etwas über die Geschichte der Stadt zu erfahren. Sie lernen dabei auf der Karte nach Straßen zu suchen und diese zu finden. So entdecken sie alle historischen Orte Bad Doberans und erfahren etwas über berühmte Persönlichkeiten wie z.B. Ehm Welk. Die Kinder lernen dabei aber auch andere Menschen und ihre Arbeit kennen. Oft staunen sie, wie engagiert sich die Erwachsenen für ihre Stadt einsetzen. Innerhalb dieses Bildungsangebotes der Münsterschule werden auf unterschiedliche Weise die Kompetenzen der Schülerinnen gefordert und gefördert, erzählte mir ihre Unterrichtsbegleiterin Antje Adam, die am 22. Juni mit der kleinen interessierten Gruppe in das Ehm Welk-Haus kam.
Gut ausgerüstet mit Stift und Fragebogen vertieften sich fünf Mädchen und ein Junge in ihre Arbeit. Schnell waren ihre Fragen beantwortet und es blieb noch genug Zeit, um den Kindern einiges aus der Kindheit des Schriftstellers zu erzählen, der vor 142 Jahren "in Biesenbrow, im Burch hinterm Berge bei Angermünde wars“, geboren wurde. Ganz erstaunlich war es für die Schülerinnen, wie anders, gar ärmlich, das Leben damals auf dem Lande war. Was sind denn das für Buchstaben? Was ist das für eine fremde Schrift?
Was ist denn ein Bratenrock und was ein Schapp? Eine Mamsell, eine Base, ein Milchkühler? Noch nie gehört!
Mit viel Fantasie versuchten die Kinder, die ihnen unbekannten Worte zu knacken. Das machte richtig Spaß. Danach wollten sie sich unbedingt die Bibliothek von Ehm und Agathe Welk genauer ansehen. Als ich ihnen die weißen Baumwollhandschuhe reichte, die angezogen werden müssen, um die Bücher anfassen zu können, waren die Kinder recht aufgeregt, denn alle wollten einmal so ein uraltes Buch in den Händen halten und Seiten umblättern. Ganz behutsam taten sie das, fast ehrfürchtig und die kleinen weißen Hände streiften langsam an den Buchrücken entlang. Die Freude in den Augen der Kinder war nicht zu übersehen.
Zum Schluss spielte uns eine Schülerin noch etwas auf dem Klavier vor. Ein schöner Abschluss und hoffentlich kommt bald wieder so eine interessierte und lebendige Schülergruppe zu uns ins Haus denn: "Buch macht klug" sagt Heidi Greßmann.
Heidi Greßmann & Monika Schneider
(8. Juni 2026)
Viel Zuspruch zur Modelleisenbahnausstellung im Ehm Welk-Haus
Fotogalerie am Ende des Artikels!
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Eine Benefiz-Modellbahnausstellung in den Räumen des Ehm Welk Hauses. Insgesamt wurden am 6. Juni 2026 acht Modellbahnanlagen ausgestellt, welche die gesamte Bandbreite des Anlagenbaus präsentierten. Von einer Schüleranlage, über einer prämierten Anlage nach polnischen Motiven, bis zur exakt gestalteten und ausgeleuchteten Winteranlage mit Sound, war alles vertreten.
Sogar aus Lübbenau und Magdeburg reisten die Modellbahner an.
Mit 131 Besuchern war dieses erste Modellbahnexperiment in solch kleinen Räumen gelungen. Dem Verein konnten 235 € als Spende für seine wichtige Arbeit übergeben werden.
Die Aussteller erhielten viel Zuspruch, es ergaben sich Gespräche über Modellbau und Technik der Modellbahn und auch der Bürgermeister von Bad Doberan, Jochen Arenz, wünscht sich eine Wiederholung für nächstes Jahr.
Dr. Michael Giersberg
(1. Juni 2026)
LESEKREIS spricht im Juli über das Buch von Helga Schubert: "Vom Aufstehen"
Unsere nächstes Treffen ist für Dienstag, den 18. Juli 2026, 17 Uhr geplant.
Eine Veranstaltung des Literaturvereins Ehm Welk Haus e.V. unter Leitung unseres Vereinsmitgliedes Frau Marion Loch.
Wir finden in diesem Buch - ein Jahrhundertleben – verwandelt in Literatur.
Drei Heldentaten habe sie in ihrem Leben verbracht, erklärt Helga Schubert’s Mutter ihrer Tochter.
Sie habe sie nicht abgetrieben,
sie im zweiten Weltkrieg auf die Flucht mitgenommen
und sie vor dem Einmarsch der Russen nicht erschossen.
In kurzen Episoden erzählt Helga Schubert ihre Geschichte, sie ist Fiktion und Wahrheit zugleich.
Als Kind lebt sie zwischen Heimaten, steht als Erwachsene mehr als 10 Jahre unter Beobachtung der Stasi und ist bei ihrer ersten freien Wahl fast fünfzig Jahre alt.
Doch vor allem ist es die Geschichte einer Versöhnung:
mit der Mutter,
einem Leben voller Widerstände und sich selbst.
Wir können in diesem Buch Etappen folgen und Vergleiche mit unserem eigenen Leben suchen.
So dürfen wir auch hier wieder auf die unterschiedlichsten Reflexionen der LESEKREIS- Teilnehmer gespannt sein.
Dr. Bärbel Giersberg
(20. April 2026)
LESEKREIS spricht im Mai über das Buch von Maylis de Kerangal: "Eine Welt in den Händen"
Unsere nächstes Treffen ist für Dienstag, den 19. Mai 2026, 17 Uhr geplant.
Eine Frau Paula Karst, entschließt sich, ihre Heimatstadt Paris zu verlassen und nach Brüssel umzusiedeln.
Dort besucht sie die Akademie für angewandte Kunst und lernt , auch die schwierigsten Aspekte der Wirklichkeit mit der Hand täuschend nachzuahmen.
Da solche Fähigkeiten in einer Zeit, die sich mit Surrogaten (Stellvertreter, Ersatzstoffe...) zufrieden gibt, en vogue sind, ist sie ständig mit der termingerechten Erfüllung ihrer Aufträge beschäftigt: Mal ist ihre Kunst in Russland gefragt, mal soll sie in Paris die entsprechend luxuriösen Apartments illuminieren. Um weiter an der Illusion von Wirklichkeit zu arbeiten bricht sie nach Rom auf, in das Reich der Cinecitta (Filmstudio-Komplex im Südosten von Rom).
Doch die Serienproduktion von geschäftlichen Erwägungen dienenden Nachahmungen ist ihr nicht Herausforderung genug: Deshalb beschließt sie, sich bei den Nachbildungen der berühmten Höhlen von Lascaux (Entstehungszeit: zwischen 170000 und 15000 v. Chr.) in der Dordogne zu engagieren.
Die Aufgabe unterscheidet sich zunächst in nichts von den gängigen, den Effekt der Realität erzeugenden Zeichnungen. Während der Arbeit an der millimetergenauen Rekonstruktion der berühmten Wandmalereien drängen sich ihr allerdings unabweisbare Fragen auf:
Kann man als Gegenwartsmensch prähistorische Gemälde reproduzieren, müsste man sich dafür nicht in einen Urzeitmenschen verwandeln?
Oder ist umgekehrt die Rettung der Zeichnungen durch Vortäuschung das einzigen Gegenmittel zum die (Um-)Welt zerstörenden Lebensstil?
Ist eine Welt, die jederzeit und überall zu haben ist, nicht notwendigerweise dem Untergang geweiht?
Gibt es überhaupt noch einen eindeutigen Unterschied zwischen Realität und Nachahmung, zwischen harten Fakten und inszenierten Illusionen, zwischen Nachrichten und fabrizierten Meldungen?
Dies ist ein unterhaltsamer Roman über Kunst, Naturgeschichte, aber auch über das Erwachsenwerden. Ein ganz anderer Blickwinkel zu unseren vorausgegangenen Büchern tut sich hier auf. So dürfen wir wieder auf die unterschiedlichsten Reflexionen der LESEKREIS - Teilnehmer gespannt sein.
Dr. Bärbel Giersberg
(11. April 2026)
Begegnung am Relief vor dem Ehm Welk-Haus
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Ich fotografierte dieser Tage gerade das Heiden-von-Kummerow-Relief vorm Ehm Welk-Haus, da näherte sich eine Frau, die ebenfalls ein Bild von dem Reinhard-Schmidt-Werk ablichten wollte: "Meine 98-jährige Mutter hat alle Bücher von Welk in alter Form in ihrem Schrank. Sie wohnt bei Bielefeld – wir sind 1960 rübergekommen."
Die Frau ist sich nicht sicher, ob sie die „Heiden“ auch gelesen hat – doch nach ihrem Besuch im EWH erwägt sie, es aktuell zu tun, denkt sie laut vor sich hin.
Nach einem Blick in die Bibliothek des Schriftstellers erklärt sie sogar, die Bücher ihrer Mutter später nicht mehr weggeben zu wollen. So werden die Welk-Werke wohl in Mönchengladbach "weiterleben", wo die gebürtige Prenzlauerin jetzt herkommt.
Sie war mit ihrem Mann in Kühlungsborn und fand den Campingplatz dort übrigens super: "Fünf Sterne!"
Thomas Hoppe
(27. März 2026)
Vorlesewettbewerb(e) im Ehm Welk-Haus
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Regionalentscheid am 4.3.26
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Bezirksentscheid am 25.3.26
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Seit vielen Jahren unterstützt der Literaturverein den jährlichen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Zum Regionalentscheid am 4. März 2026 waren zwölf Siegerinnen und Sieger der schulinternen Vorlesewettbewerbe in der Region des ehemaligen Kreises Bad Doberan angemeldet. Sie kamen aus Cammin, Dummerstorf, Graal-Müritz, Kühlungsborn, Neubukow, Rerik, Rethwisch, Röverhagen, Satow, Tessin und von zwei Doberner Schulen mit einem eigenen Buch in der Hand ins Ehm Welk-Haus.
Nach dem Vorlesen einer Textstelle aus einem selbst gewählten Buch galt es für die teilnehmenden Kinder der Klassenstufe 6 im zweiten Durchgang eine unbekannte Textstelle aus einem vom Veranstalter ausgewählten Buch vorzulesen. Von einer fünfköpfigen Jury, in der u.a. die Siegerin des vorjährigen Kreisentscheids mitwirkte, wurden die Vorleseleistungen bewertet, um drei beste Lesekinder zu ermitteln. Dies waren an diesem Nachmittag Alfred Sternberg (Regionalschule am Kamp in Bad Doberan, Edda Diedrichs (Christliche Münsterschule Bad Doberan) sowie Isabel Jacob (Schule am See in Satow). Als bester Vorleser wurde Alfred zur nächsten Vorleserunde delegiert.
Auch zum Bezirksentscheid der Region „Mecklenburg-Vorpommern-Nord“ wurde ins Ehm Welk-Haus nach Bad Doberan eingeladen. Die fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 25. März 2026 kamen aus Bad Doberan, Rostock, Stralsund und Zingst. Nach dem Vorlesen der selbst gewählten Textstelle und des unbekannten Textes wurden an diesem Nachmittag zwei beste Lesekindern geehrt. Bennet Richards aus Güstrow und Nele Kieckhäven aus Zingst wurden zum Landesentscheid delegiert.
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in Schwerin
wünscht der Bad Doberaner Literaturverein!
Dr. Uwe Boosmann
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(12. Februarr 2026)
LESEKREIS spricht im März über "Das Narrenschiff"
Unsere nächstes Treffen ist für Dienstag, den 31. März 2026, 17 Uhr geplant. Wir wollen uns dann über das Buch von Christoph Hein „DAS NARRENSCHIFF“ austauschen.
In diesem Roman erzählt der Autor die Geschichte der DDR und ihrer Bürger von der Staatsgründung 1945 bis zum Mauerfall 1989/1990.
Ein Staat wird wie alle Staaten gegründet für alle Ewigkeit und verschwindet nach 40 Jahren nahezu spurlos.
Sind die Menschen die einmal dort lebten dem Vergessen anheimgefallen und ihre Träume nur ein kurzer Hauch im epochalen Wind der Zeitläufe?
Christoph Hein benutzt den Begriff – Narrenschiff – als zentrales Motiv. In der europäischen Kulturgeschichte auch als Synonym für eine Gesellschaft auf Irrwegen gebraucht.
Von ihm werden Angehörige der gesellschaftlichen Nomenklatur und Intellektuelle porträtiert, die auf einem Kurs in das Scheitern dargestellt werden.
Er lässt Frauen und Männer aufeinander treffen, denen bei der Gründung der DDR unterschiedliche Rollen zuteilwerden, begleitet sie durch dramatische Entwicklungen einer im Werden befindlichen, vermeintlich besseren Gesellschaft.
Die Charaktere sind oft als gutgläubige Idealisten, aber auch als verblendet gezeichnet.
Überzeugte Kommunisten, ehemals begeisterte Nazis, in Intrigen verstrickte Funktionäre, ihre Bürgerlichkeit in den Realsozialismus hinüberrettende Intellektuelle, Schuhverkäufer, Kellner, Fabrikarbeiter, Hausmeister und selbst ein hoher Stasi-Mann erkennen auf die eine oder andere Art ihre Zugehörigkeit zu einer unfreiwilligen Mannschaft an Bord eines Gemeinwesens, das sie zunehmend als Narrenschiff wahrnehmen und dessen Kurs auf immer bedrohlichere historische Klippen ausgerichtet ist.
Nach einer nicht leichten Lektüre eines 750 Seiten starken Buches werden wir wieder – wie kürzlich bei „MEIN DRITTES LEBEN“ von Daniela Krien - die unterschiedlichsten Reflexionen der LESEKREIS Teilnehmer erleben.
Wir dürfen uns darauf freuen!
Dr. Bärbel Giersberg
(27. Januar 2026)
Presseinformation zum Vorlesewettbewerb 2025-2026
Regionalentscheid im Ehm Welk-Haus Bad Doberan
Wer kann in der Region um Bad Doberan1) am besten vorlesen?
Beim Regionalentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lesen die Sieger*innen der Schulentscheide in Bad Doberan um die Wette. Mit circa 600.000 Teilnehmer*innen jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Wettbewerbe für Schüler*innen in Deutschland.
Der Regionalentscheid findet vom am 4.3.2026 ab 15 Uhr im Ehm Welk-Haus statt. Insgesamt zwölf Vorlesekinder wurden von ihren Deutschlehr*innen als Schulsieger zu dieser Vorleserunde, die vom hiesigen Literaturverein organisiert und ausgetragen wird, angemeldet. Traditionel gehört an diesem Nachmittag auch das Vorjahressiegerkind zu unserer fünfköpfigen Jury.
Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen, von der Veranstaltung zu berichten.
An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit über 7.000 Schüler*innen der 6. Klassenstufe. Die über 650 Regionalwettbewerbe organisieren Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und weitere kulturelle Einrichtungen. Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde sowie das Buch „Rocky Winterfeld“ von Marie Hüttner (Thienemann Verlag).
Der Sieger oder die Siegerin des regionalen Wettbewerbs darf zum nachfolgenden Entscheid fahren. Die Etappen führen von den Schulentscheiden über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale mit den 16 Landessieger*innen im Juni.
Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken und sie dabei unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln. Auf www.vorlesewettbewerb.de/der-wettbewerb/buchempfehlungen veröffentlicht die Stiftung daher kuratierte Lesetipps zu zahlreichen Themen – auch abseits der bekannten Kinderbuchklassiker.
Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die Sparda-Bank Hessen, der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. und die Sparda Bank Hamburg fördern die Entscheide auf der regionalen Ebene.
1) Region des ehemaligen Landkreises Bad Doberan
Weitere Informationen:
Der aktuelle Stand des 67. Vorlesewettbewerbs sowie alle Informationen, Termine und Teilnehmerschulen sind auf www.vorlesewettbewerb.de zu finden.
Entscheidung im Vorlesewettbewerb 2025/2026 in der Region Bad Doberan
Ort: Bad Doberan
Termin: Mittwoch, 4.3.2026
Veranstalter: Literaturverein Ehm Elk-Haus e.V.
Kontakt: literaturverein@ehm-welk-haus.de
Kontakt Veranstalter des Vorlesewettbewerbs
Stiftung Buchkultur und Leseförderung Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Telefon: +49 69 / 1306-368
E-Mail: info@vorlesewettbewerb.de
Social Media Facebook: @Vorlesewettbewerb
Instagram: @Vorlesewettbewerb
Hashtag: #vorlesewettbewerb
Das Logo zum Download: jpg, png, tif
(20. Januar 2026)
LESEKREIS im Ehm Welk-Haus spricht über "Mein drittes Leben"
Da der Inhalt eines Buches - entsprechend der Erlebnisse, Erfahrungen und Denkweisen der Leser unterschiedlich aufgenommen wird – sind die Gespräche, Darstellungen und Diskussionen in gleichgesinnter Runde so interessant.
Zur Diskussion steht am kommenden Dienstag das Buch "Mein drittes Leben" von Daniela Krien.
(Diogenes Verlag, ISBN 978-3-257-07305-8)
Ein Buch das die Trauer verhandelt und einen Neubeginn eröffnet. Die Protagonistin Linda hat alles gehabt und alles verloren.
Sie ist ausgefüllt durch ihre Arbeit als Kuratorin für eine Kunststiftung, ist verheiratet mit dem Maler Richard, sie haben eine gemeinsame Tochter, Sonja. Sie leben in einer großzügigen Altbauwohnung in Leipzig, sind erfolgreich, gut situiert, glücklich und arglos.
Doch in ein paar Sekunden der Unachtsamkeit nimmt das Schicksal Linda alles: das Leben der 17-jährigen Tochter, die von einem LKW überfahren wird.
Tief sieht Linda in den Abgrund und wäre beinah gefallen, doch da sind hauchfeine Fäden, die sie halten – die Hündin Kaja, ein Haus im Niemandsland, die steten Handgriffe im Garten, das Mitgefühl für andere.
Wie viel Kraft in ihr steckt, ahnt sie erst, als sie zurückfindet in einen Alltag und zu sich selbst.
Ausgerechnet die Tochter einer anderen Frau holt Linda ins Leben zurück und da ist immer noch ihr Lebensmensch, ihr Mann Richard.
Dr. Bärbel Giersberg
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Kunst und Kultur in Bad Doberan
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- Roter Pavillon
- Klosterverein
- Kornhausverein
- Kultur- und Kinoverein
wird fortgesetzt ...
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